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  • WindelfetischDatum16.12.2010 09:40
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Der Windelfetischismus ist eine Form des Fetischismus, bei der Personen durch das Tragen oder Benutzen von Windeln sexuell erregt werden. Es gibt aber auch Fetischisten, die keine sexuelle Erregung durch die Windeln verspüren, sondern einfach das Gefühl geniessen, in Windeln "verpackt" zu sein, weil es sie an die unbeschwerte, umsorgte Zeit als Baby erinnert. Oft ist es eine Flucht vor dem Alltagsstress.

    Im BDSM werden Windeln zur Demütigung eingesetzt. Sub bleibt solange gefesselt, bis die Windel eingenässt ist. Die Erregung kommt hier nicht durch das Tragen der Windel, sondern durch den Akt der Demütigung.

  • Strümpfe - NylonsDatum16.12.2010 09:40
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Bei dem Strumpffetischismus besteht eine sexuelle Erregung auf Strümpfe oder Socken. Oft spielt das Material (z.b Nylon) die Farbe oder die Marke eine entscheidende Rolle. So kann die eine Farbe oder Marke der Strümpfe als besonders erotisch, oder sogar als abstoßend empfunden werden.

    Der Zustand der Strümpfe kann ein wichtiges Kriterium sein. Manche mögen getragene oder schmutzige Strümpfe, andere bevorzugen frisch gewaschene. Auch der Geruch der getragenen Strümpfe kann eine entscheidende Rolle spielen.

    In manchen Fällen wird es als besonders anregend empfunden, die Strümpfe eines Unwissenden zu tragen z.B. aus dem Freundeskreis oder aus der Familie.

    Es gibt auch die Möglichkeit sich bei diversen Anbietern im Internet oder aus der Szenenzeitung getragene oder Neuwertige Strümpfe zu beschaffen.

  • PiercingDatum16.12.2010 09:39
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Schmuck ist so alt wie die Menschheit. Wer sich wann und womit schmückt, hat unterschiedliche Motive und Ursachen. Den Ursprung und die Wurzeln von Piercing findet man aber schon in ganz alten Kulturen und Naturvölkern, bei denen Körperschmuck Kultur und Tradition hat.



    Man weiss nicht genau, wann und warum der Mensch anfing sich auf diese Art zu schmücken und wird es wahrscheinlich auch nicht mehr genau herausfinden. In einigen Kulturen, soll der eingesetzte Nasenstecker die Personen vor bösen Geistern schützen.

    Bei den Mayas wurde die Zunge zur Ehrerbietung durchstochen.

    Intim Piercing wurden bei manchen Völkern im Zuge von Mannbarkeitsriten gestochen.

    Ende der 90er wurde „das Piercing“ gesellschaftsfähig, immer mehr Leute liessen sich Piercen. Heute ist das Piercing kaum noch aus unserem Alltag weg zu denken und das Piercing wird einfach als Schmuck getragen.

    Es wäre schade das Piercing nur als Trend ab zu tun, denn richtig eingesetzt, kann es wirklich toll schmücken und Körperschmuck selbst hat eine Tausende von Jahren alte Geschichte und Tradition.

    Ein Piercing sollte gut überlegt sein!

    Jedes Piercing sollte gut überlegt sein, da es immer ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit darstellt, der zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Es kann zu Entzündungen der gepiercten Stelle kommen, deshalb sollte alles, was man erklärt bekommt, beachtet werden.

    Die gründliche und regelmässige Pflege ist ein wesentlicher Faktor um die Möglichkeit einer Entzündung einzuschränken.

    In den ersten Tagen des Heilungsprozesses kann es zu einer Schwellung und erhöhter Temperatur an der gepiercten Stelle kommen. In seltenen Fällen kann es auch zu Gewebewucherungen kommen, die man durch einmassieren von bestimmten Salben meistens wieder wegbekommt.

    Bildet sich kein Sekret mehr ist der Stichkanal abgeheilt. Die neu gebildete Haut ist aber immer noch sehr fein und kann durch voreiliges wechseln des Erstlingsschmuckstückes ganz schnell wieder verletzt werden. Im Kanal können sich, bei einem abgeheilten Piercing, durch die Talgabsonderung immer wieder kleine Klümpchen bilden. Dies bedeutet aber keine Gefahr, sondern kann durch Einweichen in der Badewanne und drehen des Ringes, oder herausdrücken des Nabelbanana vollständig entfernt werden.

    Wie die übrige Haut, verträgt auch das vollständig abgeheilte Piercing etwas Pflege mit Hautcreme.

    Beim Brust Piercing bei Frauen kann sich auch ein weisslich aussehendes Düsensekret bilden, das ist ganz normal. Meist tritt dies während der Menstruation auf und kann einfach abgewaschen werden. Schwangere sollten das Schmuckstück, wenn sie stillen wollen, spätestens 5 Monate vor der Geburt heraus nehmen. Der Kanal wächst dann vollständig zu und auch das Stillen ist möglich. Frühestens 3 Monate nach der Geburt kann wieder gepierct werden.

    Allgemeine Informationen über das Piercen

    Beim Piercing wird die betreffende das Gewebe an der gewünschten Körperstelle mit einer so genannten Venenverweilkanüle durchstochen.

    Im Gegensatz zum Durchschiessen, wie bei Ohrlöchern wird das Gewebe nicht zerstört, sondern nur verdrängt. Deshalb wachsen gepiercte Löcher auch nach dem Herausnehmen des Schmucks wieder zu.

    Piercen lassen kann man sich an allen erdenklichen Körperstellen. Die häufigsten Piercings sind zurzeit :

    Bauchnabel
    Brust
    Zunge
    Augenbraue
    Intimpiercing
    Die Anzahl der Intimpiercings sind in den letzten Jahren auch erheblich gestiegen. Dabei zählen zu den beliebtesten, bei Frauen: das Klitorisvorhaut - Piercing horizontal und vertikal.
    Bei Männer steht das Frenum - Piercing an erster Stelle und gefolgt vom Prinz Albert Piercing

    Je nach Körperteil dauert der Heilungsprozess zwischen 4 Wochen und 6 Monaten.

    Vor dem Piercen sollte man nicht zu viel Kaffee getrunken und auch kein Aspirin genommen haben. Die gemütliche Stammtischrunde am Vorabend des Piercing sollte man auch besser verschieben, oder keinen Alkohol geniessen. Es könnte sonst durch den Genuss oder Einnahme der genannten Mittel evtl. zu stärkeren Blutungen kommen.

    Die Pflege des neuen Piercings muss man zweimal am Tag in Angriff nehmen. Gereinigt wird mit Octenisept.

  • LoonerDatum16.12.2010 09:38
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Als Looner (abgeleitet vom engl. Balloon) bezeichnet man eine Person, die von den spezifischen Eigenschaften eines Ballons erregt wird. Das "Loonen" als Variante des Gummi-Fetisch ist ein noch relativ unbekannter Fetisch, das überwiegend von Männern ausgeübt wird. Die Ausdehnung, Spannung, der Druck, sowie das Platzen eines Luftballons stellen für manche "Looner" die Symbole sexueller Erregung dar. Ein gewisses Fetischpotenzial entsteht auch durch den oralen Gebrauch eines Ballons, das Aufblasen, die dabei entstehenden runden, prallen, weiblichen Formen, die Assoziationen zu frühkindlichen Erlebnissen herstellen können.

    Grob unterschieden wird zwischen "Nonpopper", "Popper" und "Semipopper". (vom englischen "to pop = knallen, platzen")

    Nonpopper haben oft, aber nicht in jedem Fall, Angst vor dem Knall eines Luftballons, und lassen ihn deshalb nicht platzen. Ihre Erregung beziehen sie in erster Linie aus dem körperlichen Kontakt zu aufgeblasenen Ballons. So liegt ein Looner z.B. bei der Masturbation mit seinem Geschlechtsteil auf dem aufgeblasenen Ballon. Durch seine Beschaffenheit passt der Ballon sich dabei dem Körper vollkommen an. Ballons können, bei entsprechender Größe und unversehrtem Material sehr viel Gewicht aushalten.

    Manche Nonpopper, Extreme Overinflation Non-popper versuchen einen Ballon bis an sein Maximum aufzupumpen. Ein ausgeprägter "Hals" ist dabei ein begehrtes Wunschziel. Dabei kann es passieren, dass der Ballon platzt.

    Bei "Poppern" steht der laute Knall eines Ballons, also dessen Zerstörung im Vordergrund. Um die Luftballons zum Platzen zu bringen, werden unterschiedliche Methoden angewandt. Beim "blow2pop" (auf "b2p" abgekürzt) ist es der Adrenalinstoß des Körpers, der beim blasen kurz vor dem Platzen des Ballons, eine erregende Wirkung auf den Looner hat.

    "sitpop" (auf dem Ballon sitzen, bzw. ihn mit dem eigenen Gewicht zum Platzen bringen), "nailpop" (den Ballon mit den Fingernägeln "zerstechen"), "ride2pop" (auf dem Ballon reiten, bis er platzt).

    Semipopper sind passive Popper. Sie finden es erregend, andere beim aufblasen und knallen von Luftballons zu beobachten. Beim Semipopper sind tendenziell Crossover-Fetische zu beobachten. Kombinationen mit Fußfetisch, Schuhe, Stiefel, Nylon, Gummi, Zigaretten etc.

    Looner findet man sowohl mit hetero- wie mit homosexuellen Präferenzen.

    Beim loonen zu zweit werden meist Riesenballons verwendet, wie etwa lange Zeppelinballons. Diese Ballons sind extrem strapazierfähig und können bis zu 3 Meter lang werden. Sie können problemlos zwei Menschen als Unterlage dienen. Diese Ballons sind auch über die Loonergrenze hinaus als sexuelles Additiv bekannt.

  • LatexDatum16.12.2010 09:37
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Anziehen
    Vor dem Anziehen von Latex Kleidung sollte man sich nicht eincremen, da Fette das Latex sehr schnell angreifen können. Damit Latex besser auf der Haut gleitet, kann man den Körper einpudern oder mit Silikonöl einreiben.
    Latex Strümpfe krempelt man am besten auf und bei engen Kleidern, kann man das Haften des Materials an der Haut verhindern, indem man mit der Hand unter das Latex greift, so dass Luft zwischen Latex und Haut kommt, und kann dabei das Material immer ein Stück höher wieder an den Körper legen.
    Bei grossen Kleidungsstücken, ohne lange Reissverschlüsse oder mit engen, langen Ärmeln, empfiehlt es sich, sich von einer weiteren Person helfen zu lassen. Gefahr für das gute Stück droht bei spitzen Fingernägeln, die sich hinein krallen und daran ziehen. Wenn Strümpfe rutschen, kann man den oberen Rand anfeuchten, dann saugen sich die Strümpfe an der Haut fest.



    Ausziehen
    Wenn das Latex innen durch den Schweiss leicht feucht ist, kann die Wäsche auf dem Körper kleben. In diesem Fall sollte man auf keinen Fall daran zerren. Entweder geht es durch Umkrempeln und Aufwickeln der geliebten Stücke, oder man stellt sich unter die Dusche und lässt Wasser zwischen Körper und Latex laufen, so dass sich ein Film bildet, auf dem die Wäsche gut rutscht.



    Glanz
    Insbesondere Gummi glänzt ohne Oberflächenbehandlung nicht. Intensiven Glanz der Kleidung kann man mit Silikonöl erzielen. Entsprechende Sprays gibt es überall, wo man auch die Kleidung bekommt. Eine billigere Variante ist Silikonspray aus dem Baumarkt, aber Vorsicht, manche dieser Spray sind mit Ölen versetzt, die das Latex angreifen können. Sollte das Material Wellen werfen, lieber gleich wieder abwischen. Eine andere Alternative sind Tiefenpfleger für Kunststoffe und Gummi (glänzend), die es fast überall im Autobedarf gibt. Es soll das Gummi pflegen und ihm Glanz verleihen. Der Glanz durch solche Pflegesprays stellt sich erst nach mehrmaligem Gebrauch ein, hält dann aber sehr gut. Nach dem Einsprühen kann man noch mit einen Fussel freien Tuch nachpolieren.



    Reinigen und Lagerung
    Nach dem Tragen sollte man die Kleidung aus hygienischen gründen auf jeden Fall waschen. Körperfette, die sich auf dem Material abgelagert haben, könnten das Material angreifen. Die Reinigung sollte mit Handwarmen Wasser und ein bisschen Seife erfolgen. Man wäscht das Latex durch leichtes Rubbeln und Wenden. Anschliessend sollte man noch mal mit klarem Wasser nachspülen, um alle Seifenreste vom Material zu entfernen und dann hängt man die Sachen zum Trocknen auf. Um Wasserflecken zu vermeiden, kann man die äussere Seite auch mit einem Fussel freien Handtuch abtupfen. Anschliessend hängt man die Wäsche locker auf, so dass sie ganz abtrocknen kann, am besten über einen Bügel, oder wenn das nicht geht, kann man Bügel mit Klammern verwenden. Kleidungsstücke mit einer kleinen Öffnung wie Strümpfe oder Handschuhe, hängt man am besten über Kopf auf oder stülpt sie über einen Besenstil, lässt erst die Aussenseite trocknen und krempelt sie dann um. Wasserreste in der Kleidung können zu Verfärbungen führen oder den Nährboden für Schimmel schaffen. Sollten Handschuhe oder Strümpfe doch mal beim Trocknen zusammenkleben, kann man sie vorsichtig aufpusten, um sie wieder zu trennen.
    Damit die Kleidung nach dem Trocknen nicht zusammen klebt, muss die Oberfläche behandelt werden. Hierzu kann man sie mit Talkum (Babypuder, im praktischen Streuer) bestäuben. Am einfachsten ist es, ein wenig Puder in die Kleidung zu geben, alle Öffnungen dichtzuhalten und sie zu schütteln, so dass sich das Talkum im Inneren verteilt. Leider kann es beim späteren Tragen passieren, dass dieses Talkum zusammen mit dem Schweiss nach aussen dringt und weisse Ränder hinterlässt. Auf jeden Fall sollte man die Sachen trocken und dunkel lagern, da UV-Licht das Material porös macht und hellere Farben sich verändern können. (Transparentes Latex kann braun werden!) Gleiches gilt bei Kontakt mit einigen Metallen.

  • KorsagenDatum16.12.2010 09:34
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Bei Korsagen greift man auf eine aus dem 16. Jahrhundert alten Tradition zurück.

    Heute gibt es Korsagen in den unterschiedlichsten Materialien, Farben und Formen, die zu vielen Anlässen getragen werden. Ob nun im erotischen, zu Hochzeiten oder aus dem gesundheitlich Medizinischen Bereichen.

    Es ist gesundheitlich unbedenklich, wenn ein gesunder Mensch eine gut passende Korsage trägt. Schlecht passende Korsagen führen zu Druckstellen oder sie können scheuern und quetschen. Bei minderwertigen oder alten Korsagen, kann es zu Brüchen der Metallteile oder zum Durchstoßen der umhüllenden Textilien kommen, was eine Verletzungsgefahr darstellt.

    Es sollte nach Möglichkeit eine Korsage, an der man lange Freude haben möchte und die Gesundheit nicht beeinträchtigen soll, nicht aus dem Katalog bestellt werden. Man sollte sich für die Anprobe Zeit nehmen und sich gut Beraten lassen. Wenn die Korsage nach einer Stunde Tragezeit nicht mehr als beengend wahrgenommen wird und dies auch für die nächsten Stunden so bleibt, kann man sagen das man die richtige Wahl getroffen hat.

    Die Auswirkungen auf die Gesundheit beim Korsage tragen, ist ein sehr umstrittenes Thema. Noch heute werden Meinungen von Ärzten des 19. Jahrhunderts zitiert um zu beweisen wie gefährlich so eine Korsage sei, selbst dann wenn dieses wissenschaftlich mehr als überholt ist. Ein weit verbreitetes Vorurteil sagt, dass bei zu enger Schnürung der Korsage, Organe gequetscht werden. Das ist nicht ganz richtig, denn die Organe sind zum grössten Teil Hohlorgane (Magen, Darm oder Lunge), deren Volumen vom Füllzustand abhängig ist. Wenn der Körper Zeit hat, sich an die Korsage zu gewöhnen, kann er sich recht gut anpassen. Daher sollte man es langsam angehen lassen und die Korsage nicht gleich für mehrere Stunden tragen, sondern „Step by Step“.

    Sollte man bei den ersten Versuchen, des Korsage Tragens, leichte Übelkeit oder Benommenheit, Hitzewallungen, Kopfschmerz, Atemnot, schneller Herzschlag oder Druckschmerzen bekommen, sind das Hinweise dass man sich zuviel zugemutet hat. In dieser Situation bitte sofort die Korsage entfernen.

    Vorsicht ist geboten bei bestehenden Herz- oder Kreislaufbeschwerden, Lungen oder Atemwegserkrankung, Gefäßerkrankungen, Darmerkrankungen. Bei den genannten Beschwerden sollte erst nach kompetenter Beratung durch einen Arzt, das tragen einer Korsage abgeklärt werden. Bei Rückenproblemen kann eine Korsage positive Einwirkungen haben, aber auch das sollte erst mit einer Fachkraft besprochen werden.

  • KeuschheitsgürtelDatum16.12.2010 09:33
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Der Keuschheitsgürtel ist ein abschliessbarer Gürtel aus Metall oder Leder. Dieser Gürtel besteht aus zwei Spangen aus leichtem Metall, die sich kreuzen. Der eine der beiden Reifen schliesst sich um die Taille, der andere hingegen wird zwischen den Schenkeln hindurchgeführt. Er ist mit dem anderen Teil an seinen Enden verbunden und wird durch ein Schloss versperrt, zu dem nur der Top den Schlüssel hat. Für die Alltagstauglichkeit gibt es eine Kleeblattförmige Anal und eine aufklappbare Vaginal Öffnung.

    Ein gut angepasster Gürtel ist das wichtigste!

    Die Haut sollte vor dem Anlegen des KG mit einem Pflegemittel (Babyöl etc.) geschützt werden.
    Allerdings solltet Ihr der Herstelleranleitung entnehmen, ob und welche Pflegemittel für Euer Fabrikat geeignet sind.
    Wichtig ist auch, dass immer ein Notfallschlüssel bereit liegt.
    Wenn einzelne Stellen unangenehm zu spüren sind, könnt Ihr den Druckschmerz z.B. durch ein untergelegtes Tuch lindern.
    Hautabschürfungen könnt Ihr schnell lindern mit z.B. der Lippensalbe Blistex (desinfizierend, schmerzstillend, heilend).
    Eine lange Trage Dauer ist für den Anfang nicht empfehlenswert. Hier ist ein langsames rantasten auf jeden Fall Ratsam.
    Während der Periode sollte kein KG getragen werden, weil es sehr schnell zu Infektionen kommen kann.

    Sobald Beschwerden auftreten wie Rötungen, Jucken, Brennen etc., ist der KG sofort abzunehmen und ggf. ein Arzt aufzusuchen.

  • GipsfetischDatum16.12.2010 09:31
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Leute die Gips lieben werden "Caster" oder aber Gipsliebhaber genannt.

    Sie lieben es einen Gips zu tragen, andere mit Gips zu sehen und/oder andere zu gipsen. Die überwältigende Zahl der Caster steht nicht auf Schmerzen und würde auch nicht sich selbst oder anderen etwas brechen, um an einen Gips zu kommen. Sie legen sich selbst oder anderen Gipse an. Es ist keinesfalls das Ziel, dass andere zu Schaden kommen!

    Es gibt zwei Hauptmotive, die von den meisten Castern genannt werden, wenn sie gerne selbst Gips tragen:

    das Gefühl der Unbeweglichkeit
    die Aufmerksamkeit die man von anderen bekommt

    Sicherheitshinweise

    Ein Gipsverband dient eigentlich der Heilung. Er muss gut passen und darf keine zusätzlichen Beschwerden verursachen. Deshalb sollte beim Auftreten einer der folgenden Alarmzeichen sofort ein Arzt aufgesucht werden:

    Zunehmende Schmerzen
    Blaue oder weisse Verfärbung von Zehen bzw. Fingern
    Starkes Anschwellen von Zehen oder Fingern
    Taubheitsgefühl, Kribbeln, plötzlicher Verlust der Beweglichkeit
    Ein frisch angelegter Gipsverband erreicht seine Endfestigkeit etwa nach 24 Stunden. In dieser Zeit sollte er äußerst schonend behandelt werden. Kunststoffverbände sind innerhalb einer Stunde stabil und belastbar. Informieren Sie ihren Arzt, wenn der Verband beschädigt ist oder zu locker anliegt.

    Durch Hochlagern können Schwellungen vermieden werden. Um die Blutzirkulation zu unterstützen, sollten Sie die nicht in den Verband einbezogenen Gelenke, besonders Finger oder Zehen öfters bewegen und auch die Muskulatur im Verband anspannen. Jedoch dürfen Hartverbände am Bein nicht früher als angeordnet belastet werden.

    Gipsverbände müssen stets trocken gehalten werden, sonst verlieren sie ihre Stabilität. Kunststoffverbände sind gegen Wasser unempfindlich, allerdings sollte ins Innere keine Feuchtigkeit eindringen, da die Polsterung nur schwer trocknet und Hautirritationen entstehen können.

    Komplikationen:
    Auch Hartverbände haben Nebenwirkungen: Es können Druckschäden, Thrombose oder das Einsteifen von Gelenken auftreten. In diesen Fällen muss der Verband unverzüglich abgenommen werden.


    Druckschäden
    Ein erhöhter Druck innerhalb eines Hartverbandes verursacht schwere, teilweise irreversible Schäden an Gewebe, Nerven und Muskeln. Symptome sind eine Zunahme von Schmerzen, Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen (Blau- oder Weißfärbung der Haut, Kribbeln) und schließlich Bewegungsausfall von Zehen bzw. Fingern.

    Zu einem Druckanstieg im Verband kommt es immer dann, wenn Schwellungen entstehen. Sie treten besonders nach Unfall oder Operation auf. In diesen Fällen ist es wichtig, den umschließenden Hartverband direkt nach dem Anlegen aufzuschneiden und mit einer elastischen Binde zu umgeben (Spalt- oder Abschwellgips). Bereits beim Anlegen kann man Druck und Blutstauungen durch eine gute Polsterung und durch ein nicht zu festes Anwickeln vermeiden. Dabei sollten die Bindentouren stets in Richtung Herz verlaufen.


    Thrombose
    In Hartverbänden kann es zu venösen Thrombosen kommen, d.h. zu Gefäßverstopfung durch geronnene Blutpfropfen. Ursachen sind einerseits eine Gefäßwandschädigung und eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung nach Unfall oder Operation. Andererseits ist durch die fehlende Muskeltätigkeit im Hartverband der Blutrückfluss zum Herzen verlangsamt.

    Ein Verdacht auf Thrombose besteht, wenn Schmerzen unter dem Verband zunehmen oder eine Schwellung der Zehen bzw. Finger nicht abklingt. Eine rasche Diagnose ist wichtig, denn falls die Gerinnsel sich losreißen und in Lunge oder Herz gelangen, kann eine lebensbedrohliche Embolie entstehen.

    Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, die ruhig gestellte Extremität möglichst oft hoch zu lagern (Arm in einer Schlinge tragen) und die Zehen bzw. Finger zu bewegen. Damit wird der Blutrückfluss erleichtert, die Gefahr der Pfropfenbildung verringert sich und Schwellungen können vermieden werden.

    Bei einem bestehenden Venenleiden, bei Übergewicht oder bei Einnahme von Hormonen zur Schwangerschaftsverhütung besteht ein zusätzliches Thromboserisiko. Wenn in diesen Fällen der ruhig stellende Verband unumgänglich ist, sollte mit Medikamenten, die die Blutgerinnung herabsetzen, vorgesorgt werden.

    Einsteifen ruhig gestellter Gelenke
    Verbleiben verletzte oder operierte Gelenke längere Zeit in einem Hartverband, besteht die Gefahr des Einsteifens. Durch ein Verkleben von Gleitstrukturen geht ihre natürliche Beweglichkeit verloren. Es sollten daher nur die Gelenke, die zwingend ruhig gestellt werden müssen, in den Verband einbezogen werden und so kurz wie möglich darin verbleiben. Eine Krankengymnastik sollte der Ruhigstellung stets folgen.

  • FußfetischDatum16.12.2010 09:29
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Der Fussfetisch ist eine Form des Fetisch, bei dem die Füsse sexuell im Mittelpunkt stehen. Meistens sind es Männer, die von dem Verlangen betroffen sind, Frauenfüsse zu liebkosen. Der Fußfetischist liebt es, den weiblichen Fuss zu betrachten, ihn zu küssen und mit Lippen und Zunge zu liebkosen und abzulecken. Bei manchen Fussfetischisten spielt auch der Fussgeruch eine grosse Rolle, genauso wie der vorhandene, oder aber auch der nicht vorhandene Nagellack. Sogar mehrere Tage nicht gewaschene Schweissfüsse werden genüsslich abgeleckt oder berochen. Dabei lieben es manche Männer sogar, die Schweissrückstände zwischen den Zehen und an den verschwitzen Fusssohlen abzulecken.

    Eine weitere Form des Fußfetisch ist der so genannte Foot Job, bei dem die Frau mit ihren Füssen das Glied des Mannes bis zur Ejakulation stimulieren kann.

    Anders als bei den Männern gibt es unter Frauen nur ein Bruchteil an Fussfetischistinnen. Dies drückt sich aber weniger in sexuellen Handlungen aus als bei Männern.

    Eine andere Art der Fussfetischisten ist, sich an Ihren Fusssohlen bestrafen lassen. Da der Fuss und besonders die Fusssohle eine sensible und auch erogene Zone des Körpers ist, lösen gezielte Schläge auf die Fusssohlen Lust aus. Bei der Frau kann es sogar bis zum Orgasmus führen. Ähnliches gilt auch für beissen und fesseln von Füssen.
    Diese Spielart wird von den meisten Frauen zuerst abgelehnt wird aber bei der Ausführung als äusserst erotisch und Lust steigernd empfunden. Besonders die Abwechslung von Bestrafung und anschliessenden Liebkosungen.

    Bei der Bestrafung durch Auspeitschen der Fusssohlen, gilt es äusserst vorsichtig vorzugehen, da der Fuss ein sehr zerbrechliches Körperteil ist und es schnell zu Verletzungen kommen kann.

  • FetischDatum16.12.2010 09:28
    Thema von Halina im Forum Alles über Fetisch

    Fetischismus ist nicht ausschließlich sexuelle Fixierung auf einen Gegenstand wie z.B. Kleidung aus bestimmten Materialien. Es gibt unendliche Kombinationen, die den Fetisch und damit unseren Körper betonen. Fetisch ist ein künstlicher, vom Menschen geschaffener Gegenstand, dem magische Kräfte zugesprochen werden. Der Anblick, das Riechen oder Fühlen können starke Reize auslösen.

    Beim "erotischen Fetischismus" erlebt der Fetischist sexuelle Erregung nicht durch den Partner insgesamt, sondern durch spezielle Gegenstände oder auch Körperteile die das eigentliche Lustobjekt darstellen.

    Wir können nur jedem der eine Fetisch Ader hat Empfehlen, mit dem nötigen Feingefühl seine Phantasien seinem Partner mit zu teilen und das, was beide mögen, auch gemeinsam auszuleben. Leider ist es immer noch in unserer heutigen Gesellschaft so, dass sich kaum jemand traut seinem Partner die eigenen Phantasien wirklich offen darzulegen. Das ist wirklich sehr schade, denn was gibt es schöneres als seine Phantasien mit dem Partner zu teilen und auszuleben.

  • SpielvariantenDatum16.12.2010 09:23
    Thema von Halina im Forum Alles über BDSM

    Gerade bei den Spielvarianten gibt es unendlich viele Möglichkeiten im BDSM Bereich. Ob ihr den zärtlichen Qualen unterlegen seid oder aber die härtere Gangart bevorzugt.
    Die Bandbreite scheint kein ende zu nehmen.

    Dadurch werdet ihr auf den folgenden Unterseiten immer wieder Neuigkeiten finden. Mal wird es so sein, dass ihr der Meinung seid, dass kennt doch jeder und ein anderes Mal werdet ihr erstaunt sein, dass ihr von “dieser” Variante noch nie etwas gehört oder gesehen habt.

    Bei allen Spielarten geben wir uns die grösste Mühe sie ausgiebig zu beschreiben. Wir liefern euch Tips und warnen euch vor eventuellen Gefahren.

    Solltet ihr eine besondere Spielvariante haben, die auf unseren Seiten noch nicht veröffentlicht wurde, würden wir uns freuen, wenn ihr uns und den Lustqual Lesern darüber Berichtet

    Analdehnung

    Die Analdehnung wird sowohl von Männern als auch Frauen praktiziert.

    Die Reinigung des Darmes vor der Analdehnung ist auf jeden Fall dringend anzuraten. Die geschieht in der Regel in der Form eines Einlaufes. Dafür wird ein Klistier gemacht. Über ein Klistier wird Wasser in den After eingeführt sodass der Darm ausgespült und damit gereinigt ist. Es gibt auch in Apotheken verschiedene Artikel die den Darm entleeren.

    Um die Schliessmuskeln zu trainieren, werden in regelmässigen Abständen geeignete Gegenstände rektal eingeführt, wobei ein Gleitmittel verwendet werden soll.

    Bei Anfängern kann es zu einer harmlosen Prostata Reizung kommen, die nach ein paar Tagen aber von allein vergeht. Die dünne Schleimhaut des Dickdarms, kann leicht einreissen und selbst bei nicht blutenden Haarrissen ist eine Infektionsgefahr gross. Kreislaufzusammenbrüche, Schock und Krämpfe, sind nicht selten.

    Akute Lebensgefahr besteht bei einer Darmruptur, dass bedeutet wenn die Darmwand durchstochen bzw. zerrissen wird.

    Behandlungen bei Blutern, Darmentzündungen, Hämorrhoiden sollten nur bedingt oder gar nicht ausgeführt werden

    Atemkontrolle

    Da es sich hierbei um die gefährlichste Spielart im SM handelt, möchten wir Euch bitten bevor ihr irgendwelche Versuche in diese Richtung startet, Informiert Euch ausgiebig über die Vorgehensweise und die Gefahren.

    Keine Session ist es Wert, ein so großes Risiko einzugehen, wenn man nicht 100 % weis was man macht.


    Praktiken:

    Blockieren der Atemwege
    Einschränkung der Brustatmung
    Einschränkung der Sauerstoffzufuhr
    Würgen
    Drosseln
    Erhängen
    Untertauchen im Wasser
    Inhalation von Substanzen

    Bondage


    Es gibt viele Menschen, die sich gern fesseln lassen. In der erzwungenen körperlichen Passivität fühlen sich manche umarmt und geborgen und können sich gut auf ihr Inneres konzentrieren. Andere mögen die Hilflosigkeit und Ohnmacht oder kämpfen lustvoll gegen die Fesseln an. Einmal gefesselt, können sie entweder alles Weitere geniessen, oder sie finden ihr masochistisches Vergnügen eben im Ausgeliefertsein gegenüber den folgenden Handlungen. Der Aktive kann mittels Bondage seine Macht ausüben, indem er sein Opfer mehr oder weniger hilflos macht. Er kann diese Hilflosigkeit ebenso geniessen wie das Vertrauen, das sein Partner zu ihm hat. Man kann auch Self Bondage betreiben, also sich selber fesseln.

    Für den grösseren Teil der BDSMler ist Bondage eher ein Teil des, oder sogar nur notwendige Vorbereitung, für das eigentliche Spiel. Da geht es dann eher um sicheres Fixieren und Wehrlosigkeit oder auch darum, gefesselt schön auszusehen.

    Bei jeder Fesselung soll man immer vorsichtig an Stellen sein, wo Nerven, Sehnen oder Blutgefässe unter der Haut liegen. Besonders gefährlich ist es an den Innenseiten von Gelenken wo direkt unter der Haut Blut und Nervenbahnen verlaufen. Diese sollten in keinem Fall gequetscht und abgebunden werden. Dadurch können Schädigungen am Nervensystem und / oder ein Blutstau entstehen.

    Es ist wirklich wichtig, dass der Top beim Fesseln die/den Sub nicht aus den Augen lässt.

    Es kann immer einmal passieren, dass die/der Gefesselte einen Krampf bekommt, Ohnmacht oder Kreislaufprobleme bekommt. Vor allem muss der Top ein Auge auf seine(r) Sub haben, wenn er ihn mit dem Gesicht nach unten fesselt, wie zum Beispiel auf dem Bett. Es kann passieren, dass dadurch eine normale Atmung behindert wird.

    Wenn dann noch die/der Sub geknebelt ist und sich nicht artikulieren kann, dann ist dies noch viel wichtiger.

    Du solltest darauf Achten was für ein Material Du verwendest. Bei Nylonseilen zum Beispiel, können durch schnelles ziehen der Seile, über die Haut, Verbrennungen entstehen.

    Wenn Du mit Seilen arbeitest, dann solltest Du Knoten verwenden, die leicht zu öffnen sind, denn sollte Deine(r) Sub in Panik geraten oder einen Krampf bekommen, muss es schnell gehen diese Knoten zu lösen.

    Wenn es nicht schnell genug geht, dann sollten die Ersatzschlüssel oder ein Bolzenschneider in Griffnähe sein, damit Du Deine(n) Sub schnell aus den Fesseln holen kannst.

    Solltest du auch stehende Fesselungen vollziehen, dann verwendet bitte einen Panikhaken. Einen Haken, den man auch bei Belastung öffnen kann, falls die/der Sub im stehen ohnmächtig wird. Diesen Haken erhaltet Ihr in jedem guten Baumarkt.

    Branding

    Branding hebt sich von den anderen Körperschmuckarten dadurch ab, dass jeder Körper selbst für die entstehende Schmucknarbe verantwortlich ist. Das Gewebe eines jeden Menschen unterscheidet sich vom nächsten. Verantwortlich dafür sind die Keloide (eine Gewebesubstanz, die primär für die Narbenbildung zuständig ist). Das heißt, das die Schmucknarbe im verheilten Zustand bei manchen Menschen sehr schwach und nur nach genauem betrachten sichtbar ist. Während sie sich beim Anderen deutlich vom Körper abhebt und eine Hautverfärbung oder eine Wulstnarbe mit Oberflächen Veränderung bewirkt.
    Das Branding wird nie den Effekt haben wie beispielsweise die Tätowierung.
    Es ist und bleibt etwas sehr persönliches. Vom Akt des Anbringen bis zur endgültigen Verheilung.



    Heiss Branding

    Bei dem Heiß Branding wird mit einem rot glühenden Metall die obersten Hautschichten verbrannt, wobei das Unterhautfettgewebe und darunter liegende Muskelschichten unberührt bleiben. Dies erzeugt eine dauerhafte Narbe, die je nach verwendeten Brandeisen, ornamentale Muster ergibt oder auch zum Beispiel Initialen. Für das spätere Aussehen sind aber auch anlagebedingte Faktoren wie die Neigung des Körpers zur Narbenbildung und die Fähigkeit des Brandes ausschlaggebend.
    Für ein Branding sind Stellen geeignet, an denen das Eisen auf die Körperoberfläche aufgesetzt werden kann. Sie müssen vorher enthaart werden und es dürfen keine Stellen sein, die über große Nerven, Blutgefäßen und Sehnen liegen.
    Nicht alle Muster sind als Branding möglich.

    Brandings werden häufig als weniger schmerzhaft erlebt als man erwarten sollte. Der Grund dürfte darin liegen, dass die Nerven in den betroffenen Stellen nicht verletzt, sondern sofort abgetötet werden. Erst nach Einsetzen des Heilungsprozesses kommt es zu Wundschmerzen in der Peripherie. Zu der geringen Schmerzintensität trägt wahrscheinlich auch die Ausschüttung von Endorphinen bei. Risiken von Infektionen fallen beim Heiß Branding meistens weg.

    Kaltbranding

    Im Gegensatz zu einem heißen Brandzeichen ist ein Kaltbrand weniger schmerzhaft, erfordert weniger komplizierte Nachsorge und verschwindet im Laufe eines Jahres wieder spurlos und ohne Gewebeschäden.

    Kaltbranding ist eine leichte Verbrennung der Haut maximal zweiten Grades mit Temperaturen um ca. -60°C.

    Es wird in der Regel Trockeneis verwendet. Für kleine Stempel kann auch Kältespray verwendet werden. Es besteht aus unter Druck verflüssigtem Gas, dass Temperaturen von ca. -50°C erzeugen.



    Freezebranding

    Für Freezebranding verwendet man flüssigen Stickstoff mit -196°C. Das produziert in der Regel Verbrennungen dritten Grades. Diese Technik wird seit einiger Zeit für die dauerhafte Markierung von Tieren eingesetzt.
    Für Menschen kann freeze branding erheblich problematischer sein als ein Heissbrand.

    Bei Verbrennungen dritten Grades, egal ob heiß oder kalt, werden auch die Blutgefäße für die oberen Hautschichten unter der Brandnarbe zerstört. Bei geschlossenen Formen wird das innere der Form möglicherweise nicht mehr genug durchblutet und stirbt infolgedessen ab. Eine solche Gewebenekrose ist nicht nur unschön anzusehen, sie bedeutet auch eine erhebliche gesundheitliche Belastung.

    Beim Kaltbrand maximal zweiten Grades bleiben das Gewebe und die Blutgefäße und Nerven erhalten. Eine Nekrose durch komplett umschlossenes Gewebe ist deshalb sehr unwahrscheinlich. Hier hat man mehr Freiheiten, auch geschlossene Figuren zu probieren, beispielsweise einen Kreis um das zentrale Symbol oder verschnörkelte Buchstaben.

    Bei der Gestaltung ist darauf zu achten, dass die gebrannten Striche auf das doppelte oder sogar mehrfache ihrer Breite anwachsen. Scharfe Kanten und Ecken runden sich während der Entwicklung ab.

    Bei dem flüssigen Stickstoff oder Trockeneis werden alle Keime tief gefroren, sodass die meisten Bakterien, Viren und Sporen so widerstandsfähig sind, dass sie nach dem Auftauen in der Wunde wieder lebensfähig sind.

    Risiken liegen bei Kaltbränden in Infektionen (dies fällt bei Heissbränden meist weg), in ästhetisch unbefriedigenden Ergebnissen, die nicht mehr korrigierbar sind und einer ungenügenden geistigen Vorbereitung. Brandings sind für viele emotional tief gehende Erlebnisse, bei denen die Gefahr eines Absturzes nicht von der Hand zu weisen ist.
    Die Heilung eines Brandings verläuft in mehreren Etappen und dauert ungefähr 4 Wochen. Es heilt in der Regel ohne weitere ärztliche Eingriffe und sollte an der Luft und ohne Verband ausheilen.

    Cutting


    Bevor man sich an das Schneiden (Cutting) heranwagt, muss man folgendes beachten.

    Es kann jeder noch so kleine Schnitt zur Narbenbildung führen. Oberflächige Schnitte sollen nicht länger als 5 cm lang sein und Tiefere Schnitte (bis maximal 2 mm) sollten jedoch nicht länger als 1 cm sein, da die Wunde dann eventuell genäht werden muss.
    Jede Verletzung der Haut erhöht das Infektionsrisiko von AIDS und Hepatitis. Beides wird durch das Blut übertragen und somit ist die Hygiene das oberste Gebot!
    Vorgehensweise
    Für den Notfall solltet ihr bereithalten:

    falls es zu stärkeren Blutungen kommt ein sterilen Verband
    falls ihr Blutungen schnell stoppen müsst Eis
    zum Desinfizieren und Säubern von Wunden Kodan o. Cutasept
    vor Infektionen schützen euch Handschuhe aus Latex
    zur Wundversorgung eignet sich Bepanthen o. Braunovidon
    Diese Bereiche sind ungefährlich:

    Schulter
    Oberarme
    Vorderseite der Oberschenkel
    Rücken
    Arme / Beine
    Bauch
    Brust (bitte nicht die Brustwarze)
    Diese Bereiche sind absolut Tabu:

    Kopf
    Hals /Nacken
    Gelenke
    Leiste
    Genitalien
    Fußsohle
    Hände (innen und außen)
    Skalpelle:
    Einmalskalpelle bekommt ihr in Apotheken. Es gibt sie auch mit metallenem Griff und auswechselbaren, sterilen Klingen. Beides (also Einwegskalpell oder Klinge) sollte nach Gebrauch entsorgt werden, da die Gefahr sonst zu groß ist, dass das Messer stumpf wird.


    Nadeln:
    Am besten sind hier Einwegkanülen aus der Apotheke geeignet, da diese sehr spitz und steril sind. Eine weitere Möglichkeit stellen sterile Akupunktur nadeln dar, die sich besonders für senkrechte Stiche in die Haut eignen, da den Packungen normalerweise ein Applikator beiliegt, der verhindert, dass man zu tief sticht. Außerdem sind Akupunktur nadeln so biegsam, dass man kaum tiefer als einen halben Zentimeter mit ihnen stechen kann.
    Nach dem Gebrauch sollten die Nadeln sorgfältig entsorgt werden, damit sich niemand an ihnen sticht.

    Enthaarung


    Rasierklingen

    Man benötigt Rasierschaum und einen Rasierer. Auf Sprühschaum reagieren manche Personen allergisch. Das kann durch das Treibmittel hervorgerufen werden.

    Der Schaum aus der Tube oder richtige Rasierseife sind in diesem Fall besser geeignet. Es empfiehlt sich, die Haare vorher mit der Schere oder einem Langhaarschneider zu kürzen. Man sollte möglichst eine scharfe Klinge verwenden.

    Jucken beim Nachwachsen der Haare lässt sich nicht ganz vermeiden. Ein anderer Nachteil sind noch kleine Pickel und Entzündungen, die 1-2 Tage nach der Rasur entstehen. Dies hängt stark davon ab, wie scharf die Klinge ist, wie start man sie andrückt und wie oft man über einzelne Stellen geht.

    Es ist zumindest anfangs wichtig, sich gleich danach einzucremen oder auch Babypuder zu benutzen. Rasierwasser oder Aftershave, ist nicht geeignet, da es starkes Brennen hervorrufen kann, mag andererseits aber auch Pickeln vorbeugen.

    Empfohlen wird dass man sich dem Strich nach rasiert.


    Enthaarungscreme oder Schaum

    Da auf den Packungen immer eine Menge Sicherheitshinweise stehen, muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich diese Chemie antun möchte. Bitte lest die Sicherheitshinweise bei Cremes oder Schaum immer sorgfältig durch. Manche Produkte dürfen nicht mit Seife oder Duschgel abgewaschen werden, da dann eine Chemische Reaktion auftreten kann und die bearbeiteten Stellen dann eine Verbrennung erleiden können.

    Die Anwendung erfolgt bei Mann wie Frau an allen behaarten Stellen. Bei der Frau muss jedoch im Bereich der Schamlippen die Creme oder der Schaum sehr vorsichtig aufgetragen werden! Mann sollte die Schleimhaut Bereiche mit ausreichend Fettiger Creme einreiben. Am besten benutzt man zusätzlich noch ein Tuch um diesen Bereich auszusparen.

    Nach einer Einwirkungszeit von 10 – 20 Minuten (Produktabhängig) wäscht man die Creme oder den Schaum einfach mit klarem Wasser gründlich ab. Bei manchen Produkten muss man mit einem mitgelieferten Schaber die Haare vorsichtig wegschieben.

    Elektrorasur

    Die Rasur mit einem elektrischen Rasierer geht sehr schnell, ist allerdings nicht so glatt wie es bei der Rasur mit einer Klinge der Fall ist.

    Mit einer elektrischen Haarschneidemaschine geht es genauso gut. Es bleiben immer noch Stoppeln stehen, die aber in den meisten fällen sehr weich sind, da sie nicht so kurz werden.

    Bei Langhaarschneidern besteht allerdings die Gefahr, daß er die Haut anritzen kann.

    Wachs Enthaarung

    Das aufgewärmte Wachs wird auf die Haare aufgetragen. Nachdem das Wachs abgekühlt ist lässt es sich mit den Haaren in einem Ruck abziehen.

    Enthaarung durch Epilation

    Die Epilation wird durch eine Kosmetikerin durchgeführt. Es wird in den Haarkanal eine dünne Nadel bis zur den Haarwurzeln eingesteckt und diese wird dann mit Strom bearbeitet. Die Stromstärke lässt sich variieren. Es gilt jedoch "Je stärker der Strom, des wirksamer wird die Haarwurzel zerstört". Das behandelte Haar wird danach ausgezupft. Leider kommt es darauf an, in welchem Wachstumszustand sich das Haar befindet. Daher kann es durchaus passieren, dass man das Haar mehrmals behandeln muss.

    Enthaarung durch Laserbehandlung

    Die Laserbehandlung ist nicht sehr verbreitet. Wenn man sich im Web umschaut, so ist der dauerhafte Erfolg umstritten; da diese Methode noch sehr jung ist, fehlen Langzeit Erfahrungen. Wer hierzu genauere Angaben oder Erfahrungen beitragen kann, möge das bitte tun.

    Das Verhindern von Pickeln und eingewachsenen Haaren

    Wie entsteht denn nun eigentlich so ein eingewachsenes Haar?

    Ein Haar wurde zwangsweise dazu überredet sich vorübergehend von der Hautoberfläche zu verabschieden.

    Da sich die Haut ständig erneuert, sind überall auf dem Körper auch kleinste Hautschüppchen, die sich gerade verabschieden. Die meisten wäscht man sich bei der täglichen Körperpflege ab. Manche von diesen Hautschüppchen sind jedoch so klein, daß sie es sich erst einmal genau auf einem Haarfollikel gemütlich machen und diesen wie mit einem Käppchen verschließen.

    Von unten wächst nun das Haar nach, stößt an diesen Käppchen und stellt fest, daß es da nicht durchkommt. Das Haar versucht es ein paar Mal und da das Haar von unten weiter wächst, wächst es wieder nach unten. Da dies nicht der Weg ist, den ein nettes Haar gehen sollte, fängt das Haar an zu schmollen und entzündet sich aus lauter Gehässigkeit.

    Und was kann man da nun machen? Wenn das Haar sich nun mal entzündet hat, dann kann man eigentlich nur hingehen und es befreien. Dafür haben einige Leute immer ein paar sterile Nadeln im Haus. Die kann man in jeder Apotheke käuflich erwerben.

    Natürlich kann man das auch mit einer beliebigen Nähnadel machen und diese mit einem Feuerzeug "sterilisieren".

    Andere bevorzugen jedoch die Braunülen, weil sie a) steril und b) die Spitze entsprechend wirklich scharf sind. Damit bekommt man die Haut schmerzfrei auf und das Haar, bzw. die Haarschlaufe, sehr viel leichter rausgezogen.

    Figging

    Ein vorbereitetes Stück Ingwerwurzel (ähnlich wie ein Zäpfchen oder ein kleiner Butt Plug) wird in den Anus eingeführt.

    Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle erregen die Schleimhaut und das führt zu einem sofortigen und anhaltenden Wärme- und Schmerzreiz. Figging verursacht Reize ohne Verletzungsgefahr, denn die Hitze und das Brennen sind nur gefühlt. Figging hat den Nebeneffekt, die Durchblutung der Geschlechtsorgane zu erhöhen und die sexuelle Lust und Orgasmen verstärkt werden.

    Die Wirkung des Ingwers baut sich innerhalb von etwa 2 bis 5 Minuten zu ihrem Höhepunkt auf und hält dann zwischen etwa 20 und 30 Minuten an (auch nachdem der Ingwer wieder entfernt wurde), im Extremfall einige Stunden.

    Zur Vorbereitung wird ein Finger grosses Stück frischer Ingwerwurzel (das keine Wurzel, sondern ein Rhizom ist) mit einem Gemüsemesser geschält und in eine geeignete Form zurecht geschnitzt. Eine Butt-Plug ähnliche Form bewirkt, dass das eingeführte Ingwerstück vom inneren und äusseren Schliessmuskel gehalten bleibt. Gelegentlich wird für Figging statt Ingwer auch Chili verwendet. Chilischoten sind jedoch wegen ihres hohen Capsaicingehalts sehr stark reizend, so dass die vergleichsweise milde Schärfe des Ingwers von den meisten Bottoms bevorzugt wird. Auch Säure (z.B. Zitronensaft) wird als scharf, aber unangenehm empfunden und deshalb kaum zum Figging eingesetzt.

    Neben der Einführung in den Anus können frisch geschälte Ingwerstücke, bzw. aus diesen gepresster Saft, je nach Vorliebe auch zur Reizung der Vagina oder der Eichel des Penis verwendet werden.

    Es empfiehlt sich, die Hände, die in Berührung mit dem geschälten Ingwer gekommen sind, gründlich mit Seife zu waschen und den Kontakt mit den Augen zu vermeiden.

    Folie

    Solltet ihr noch keine Erfahrung mit Bondage in Folie gemacht haben, dann wäre ein Selbstversuch angebracht. Wickelt einfach einmal eine Hand in Folie ein. Bei mehrfachen umwickeln werdet ihr feststellen das die Hand sehr gut Fixiert und völlig unbeweglich ist.

    Aus diesem Grund solltet ihr grösste Vorsicht walten lassen, wenn ihr das erste Mal mit Folie spielt!

    Solltet ihr vorhaben beide Beine in Folie zu wickeln, dann ist es angebracht das für den Bottom eine Position gewählt wird in der es unmöglich ist umzufallen.
    Bei der ganz Körper Wicklung solltet ihr auf jeden Fall oben anfangen zu Wickeln damit Bottom sich noch drehen kann, ganz zum Schluss werden dann die Beine gewickelt. Ist Bottom dann ganz eingewickelt, besteht die Gefahr das Bottom das Gleichgewicht verlieren kann. Daher ist es bei der ganz Körper Wicklung notwendig, dass Bottom sich anlehnen kann oder Bottom wird angebunden.

    Heisser Reiz

    Der Reiz des heißen oder brennenden Gefühls wird sehr gerne bei SM Sessions genutzt.

    Es eignen sich sehr gut Brennnesseln oder aber auch andere Hautreizende Stoffe, die ein Brennen bis zu einen Schmerz auslösen können und als Nebeneffekt die Durchblutung steigern.


    Es ist aber Vorsicht geboten, bei dem Umgang mit solchen Stoffen!

    Rheumasalben enthalten eine Mischung verschiedener Substanzen, wie Bienengift, auf die manche Menschen sehr heftig allergisch reagieren.

    Daher sollte man lieber zu anderen Mitteln greifen wie Ätherische Öle, Zimtöl, Pfeffer, Peperoni, Tabasco oder Tiegerbalm.
    Diese Mittel wirken genau so reizend, bieten aber den Vorteil, dass man es erstmal nur mit einer Substanz zu tun hat.

    Bei dem ersten Einsatz solltet ihr mit sehr wenig beginnen. Zum Einen um zu testen, ob der Passive allergisch auf die Substanz reagiert und zum Zweiten um zu sehen, wie er überhaupt auf diesen Reiz reagiert. Viele dieser Stoffe lassen sich nur schwer oder gar nicht wieder abwaschen und Sub muss leiden, bis die Wirkung nachlässt.

    Genau hierin kann aber auch der Reiz des Spiels liegen. So muss der Sub über längere Zeit einen intensiven Reiz an seinen Genitalien erdulden.


    Bei der weiblichen Sub kann es auch vorkommen, dass sie irgendwann so überreizt ist, dass sie zwar total geil ist, aber nicht mehr zum Orgasmus kommen kann.

    Klammern

    Wohl eines der beliebtesten Hilfsmittel zum Quälen von devoten Partnern. Am häufigsten werden Wäscheklammern, Zugklammern, Krokodilklemmen oder Laborklemmen verwendet.

    Bei jedem Spiel, in dem Schmerzen eine Rolle spielen, soll daran gedacht werden, dass jeder Mensch verschiedene Grenzen hat, die noch dazu von Situation zu Situation unterschiedlich sein können.

    Wir empfehlen das Top die Klammern erst einmal an sich selbst ausprobieren soll, um eine Vorstellung von der Wirkung zu haben.

    Klammern üben einen unterschiedlichen Druck auf das Gewebe aus.
    Nach wenigen Minuten ist selbst bei sanften Klammern die Blutzufuhr in das eingeklemmte Gewebe unterbrochen, während gleichzeitig Schmerz in den benachbarten Geweberegionen ausstrahlt. Entfernt man die Klammer, kehrt sofort das Blut in das Gewebe zurück. Der Schmerz nimmt schlagartig zu.
    Bei der Anwendung von scharfkantigen Klammern, können schnell ungewollte Verletzungen entstehen.

    Bei einem nicht nachlassenden Schmerz oder einer Taubheit solltet ihr keine falsche Scham walten lassen, hier muss ein Arzt aufgesucht werden.

    Klammern können am ganzen Körper gesetzt werden, wobei die beliebteste Stelle meistens die Brustwarze oder der Schambereich ist. Außerdem kann man den Schmerz auch mit Gewichten intensivieren. Allerdings solltet ihr immer beachten, egal aus welchem Material die Klammer sind, sollten sie nicht länger als zwanzig Minuten befestigt
    werden.

    Kaufen könnt ihr Klammern:

    Sexshop
    Baumarkt
    Angelbedarf
    Handwerker Geschäfte
    Internet
    Elektrogeschäfte
    uvm.

    Kliniksex


    Bei dem Kliniksex handelt es sich um Situationen die bei ärztlichen Behandlungen vollzogen werden. Das Gefühl der Übermächtigkeit von Ärzten und ihren Entscheidungen und die Vorstellung von einem Zwang, dem man als "Patient" unterliegt wird im Spiel zwischen den Personen in einen erotischen Akt verkehrt. Durch die Anwendung medizinischer Instrumenten wird dabei so manches erzwungen.

    Der "Patient" hat meist eine masochistische Neigung und geniesst die "Untersuchung" mit einem Gefühl des Ausgeliefertseins an den Gott im weissen Kittel.
    Der dominante Teil der "Mitspieler" bestimmt die Regeln. Meist werden dabei "gynäkologische" Untersuchungen durchgeführt. Der dominante Teil trägt Gummihandschuhe und untersucht nach Lust und Laune.

    Alle möglichen Formen von Untersuchungen sind möglich, vom einfachen Abtasten des Körpers, bis hin zum Untersuchen aller Körperöffnungen mit Hilfe von medizinischen Instrumenten.


    Vorsicht ist bei der Benutzung von irgendwelchen Gegenständen und Instrumenten geboten. Die unsachgemässe Handhabung kann zu schwersten inneren Verletzungen führen.

    Die folgenden Spielarten sind bei dem Kliniksex sehr beliebt:

    Intimrasur
    Klistiere
    Katheter
    Elektrospiele
    Nadelspiele
    Anal - Vaginal Behandlungen oder Dehnungen
    Wachs, Klammern, Gewichte
    Atemreduktion
    NS / KV
    Zwangsernährung
    Zwangsentsamung
    Baby- und Rollenspiele

    Klistiere & Katheter


    Bei einer Klistierbehandlung (Einlauf) wird dem Klistierten mittels einer Klistierspritze o.ä. Flüssigkeit in den Enddarm eingefüllt. Klistierbehandlungen gehören zu den ältesten medizinischen Methoden. Bei dem Sexuelle Aspekt spielt gerade bei Masochisten der psychologische Faktor eine Rolle. Der Klistierte wird an seinen intimsten Körperstellen bloßgestellt und mit Hilfe der Flüssigkeit, die er bei sich behalten muss, so lange der Herr es wünscht, gedemütigt. Sie sind wieder verwendbar, gut zu reinigen und man kann sehen wie viel Flüssigkeit sich darin befindet. Es gibt aber auch Einmalklistiere.

    Irrigator:
    Das ist ein Gefäß aus Glas, Porzellan oder Metall, aus welchem über einen kleinen Schlauch der an ein Darmrohr angeschlossen ist, die Einlaufflüssigkeit unter Druck in den Darm hineinläuft. Der Druck wird mittels Heben und Senken des Behälters reguliert (nicht zu hoch halten, da sonst zu heftig).

    Einlaufbeutel:
    Sind auch in Apotheken erhältlich und können mit entsprechender Flüssigkeit gefüllt werden. Das Praktische daran, man kann sie aufhängen.

    Vorgehensweise:
    Die beste Position für einen Klistier ist die Seitenlage mit angewinkelten Beinen, mit dem oberen etwas weiter vorne.
    Es kann handwarmes Wasser (zu heiss birgt Verletzungsgefahr für den Darm, und zu kalt, droht eine Erkältung) benutzt werden. Allenfalls ist, vor allem bei häufigen und lange gehaltenen Einläufen, eine weniger belastende isotonische Salzlösung zu überlegen, die es als Ringerlösung in Apotheken fertig zu kaufen gibt. Man kann sie auch selbst herstellen mit 9 Gramm Kochsalz auf 1 Liter Wasser.
    Es sollte bei den ersten Versuchen kleinerer Mengen von 100 - 200 ml genommen werden. Zur Reinigung reicht das durchaus. Fortgeschrittene können bis zu 500 ml und mehr einführen. Auch Kräutertees sind für einen Einlauf gut geeignet. Alkohol sollte nicht verwendet werden, da es einen sehr schnellen Anstieg der Blutalkohol zur Folge hat und zu einem extremen Vollrausch führt.
    Der Klistierte soll dabei immer im Auge behalten werden ob evtl. Kreislauf, Schwindel, Übelkeit und Krämpfe zu beobachten sind. Werden diese Symptome beobachtet muss man das Spiel sofort beenden.
    Sollte es beim Einführen des Darmrohres eine kleinere Blutung auftreten - keine Panik viele haben Hämorrhoiden und die Blutung kann daher kommen. Bei stärkeren Blutungen kann der Darm verletzt sein und es sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

    SMS Spiel


    Heutzutage hat fast jeder ein Handy. Somit kann Top sehr gut eine SMS nutzen, um mit Sub zu spielen, auch wenn Top nicht anwesend sein kann.

    Beispiele dafür wären:

    Während Sub noch in der Arbeit steckt, wird eine SMS mit Anweisungen gesendet, die sofort auszuführen sind.
    Sub wartet zu Hause auf Top und bekommt Anweisungen per SMS für die entsprechende Kleidung.
    Sub erhält Anweisung welche Position eingenommen werden soll, bis Top erscheint.
    Sub erhält Anweisung per SMS wie und wo Klammern oder Vibrator eingesetzt werden sollen, bis Top erscheint.
    Sub bekommt eine SMS was an Spielzeug eingepackt werden soll, wenn die Session an einem anderen Ort stattfinden soll.
    Sub bekommt eine Anweisung per SMS das sie / er mit einer(m) Freund in den Sex Shop geht und Besorgungen für die nächste Session macht.
    Natürlich muss Sub immer den Beweis bringen, dass es auch sofort befolgt wurde. Bekommt Top kein Beweis dafür (was ja manchmal wirklich schwer ist), steht natürlich gleich eine Bestrafung an. Das Spiel kann in so viele Richtungen laufen und die Umsetzungen regen natürlich heftig die Phantasie an. Ein auch sehr interessantes Spiel kann es werden, wenn Sub die Anweisung hat, vorher einen genauen Tagesablauf zu erstellen und dann per SMS bestätigt werden muss, ob sie / er auch da ist, wo es laut Plan angesagt wurde. Falls nicht, kann man später ja strafen, dass die Abweichung nicht gemeldet wurde.

    Reizstrom

    Das Spiel mit dem Reizstrom könnt ihr sehr unterschiedlich anwenden. Eine Möglichkeit ist die direkte Stimulation an Scheide, Penis oder Hodensack.
    Beim Mann kann eine Elektrode in den Anus eingeführt werden. Durch die elektrische Stimulierung der Prostata kann es dabei zu einer Ejakulation kommen, die von einem Orgasmus begleitet wird.

    Reizstrom solltet ihr auf keinen Fall anwenden bei denen der Strom übers Herz fliesst. Gefährlich wird es auch

    bei Leuten mit Herzschrittmachern oder Herzproblemen
    am Kopf
    gleichzeitig Vorder- und Rückseite des Oberkörpers
    gleichzeitig beide Brüste
    gleichzeitig beide Arme

    Reizstrom kann je nach Einstellung, ein angenehmes Kribbeln erzeugen, ruckartige Muskelbewegungen hervorrufen, oder auch Muskeln verkrampfen.
    Die Geschlechtsorgane sind mit sehr vielen Nervenzellen ausgestattet und somit wird der Reizstrom besonders intensiv empfunden. Der Orgasmus mit Reizstrom kann viel intensiver und länger andauernd als ein gewöhnlicher Orgasmus.

    Wichtig für die Wirkung des elektrischen Stroms ist die Auflagefläche der Elektrode.
    Eine Elektrode, die mit Elektroden Gel benutzt wird, hat einen niedrigeren Übergangswiderstand und wirkt somit nicht so intensiv wie der Anschluss an einem Brustwarzen Piercing. Das kann zu höllischen Schmerzen führen.
    Langsame Nadelimpulse werde wie kleine Schläge wahrgenommen und schnelle werden als Kribbeln empfunden.

    Jeder empfindet den Reizstrom anders, deshalb empfehlen wir, bevor ihr gemeinsam mit dem Partner spielt, solltet ihr erst einmal das Gerät bei euch selber ausprobieren. Die Reizstrom Geräte sind so angefertigt, dass eine Gratwanderung zwischen Lust und Schmerz möglich ist.

    Wenn ihr Euch in Deutschland ein med. zugelassenes Gerät kauft, könnt Ihr Euch sicher sein, dass euch bei einer ordnungsgemässer Anwendung nichts passiert.

    ACHTUNG
    Der menschliche Körper reagiert sehr empfindlich auf elektrische Ströme! Schon relativ kleine Spannungen (unter 40 Volt) können unter ungünstigen Bedingungen (starker Schweiss und damit gute elektrische Leitfähigkeit) zu tödlichen Verletzungen führen. Dies liegt zum einen daran, das die Signalleitung der Nerven im menschliche Körper vereinfacht eine Form von elektrischen Signalen sind. Werden dem Körper nun extern elektrische Signale zugeführt, so können die körpereigenen Signale gestört werden, und es zum Beispiel zu Herzkammerflimmern kommen. Eine andere Verletzungsart durch elektrische Ströme sind innere Verbrennungen, die durch die Energiedichten der elektrischen Leistung hervorgerufen werden können. Die letzte Verletzungsart durch elektrische Ströme ist die Möglichkeit einer Vergiftung, die durch elektrische Ströme dissoziierte Eiweissmoleküle hervorgerufen werden kann (dies kann auch Stunden nach einem elektrischen Schlag zum Tode führen).

    Tierspiele / Petplay


    Unter Tierspiel (Petplay) versteht man ein erotisches Rollenspiel, bei dem der Partner die Rolle eines Tieres spielt. Die beliebtesten Rollen sind Ponyplay, Dogplay und Catplay. Genauso gehört zum Tierspiel, das Spielen der passenden Partnerrollen, also Ponybesitzer, Reiter, Tiertrainer.

    Die Tierrolle ist meist die passive Rolle, der Spielpartner, also der Besitzer oder Reiter, übernimmt die aktive Rolle. Das Tierspiel gehört als erotisch-sexuelles Spiel mit Machtgefälle zum Bereich BDSM.

    Beim Tierspiel geht es darum, die menschliche Verhaltensweisen für eine begrenzte Zeit abzulegen, um neue Verhaltensweisen auszuleben, also etwa nur dem Besitzer gehorchen zu müssen und ohne Sprache auskommen zu müssen.

    Bestandteil vieler Tierrollenspiele sind neben Dressur und sportlichen Aktivitäten, die 'Tierzucht', Ent- und Besamung, die Kontrolle über Orgasmus, Selbstbefriedigung und alle übrigen sexuellen Aktivitäten des Pet durch den aktiven Partner. Beliebte Utensilien beim Tierspiel sind deshalb Keuschheitsgürtel und Peniskäfig.

    Je nach persönlicher Vorliebe wird auch mit Demütigung gespielt. Reiner Sex zwischen den Spielpartnern ist eher selten, was von vielen mit dem "Rangunterschied" während des Spiels begründet wird.

    Das Tierspiel ist reiner Spass und Lust und hat nichts mit Sex an echten Tieren zu tun!

    Wachsspiele

    Kerzenwachs besteht meistens aus einem Gemisch von Stearin, Paraffin und gehärteten Fetten. Viele Kerzen enthalten Zusätze wie Parfümöle, Farbstoffe oder Metallstaub.

    Am ungefährlichsten sind ganz normale weisse Haushaltskerzen aus Stearin, da deren Schmelzpunkt relativ niedrig ist.

    Das Wachs in Grablichtern wird sehr gerne verwendet, da es einen hohen Ölanteil enthält und der Schmelzpunkt kaum höher ist, als die eigene Körpertemperatur. Sie bestehen aus Paraffin (Mischung aus Wachs und Öl). Grabkerzen gibt es meistens in Kunststoffbechern zu kaufen, in denen sich schnell eine grössere Menge Wachses ansammelt.

    Zum Bienenwachs können wir nicht raten, denn es ist heisser als das Wachs anderer Kerzen, und es kann daher leichter zu Verbrennungen führen. Das gleiche gilt für Gartenfackeln. Beide können zu schlimmeren Verbrennungen führen, die nur schwer heilen und Narben hinterlassen können.

    Bei der Verwendung von Teelichtern sollte man darauf achten, dass man reine (weisse) ohne Zusatzstoffe wie Farbpartikel oder Duftstoffe benutzt. Vorsichtig sollte man sein, wenn das Teelicht schon eine Weile brennt, da sich der Metallbehälter nach einer gewissen Zeit selbst sehr stark erhitzt und ein unüberlegter Griff ebenfalls zu Verbrennungen, diesmal beim Top, führen kann.
    Teelichter lassen sich auch hervorragend als "Motivation" für den Bottom verwenden, wenn man möchte, dass er stillhält. Einfach ein paar brennende Teelichter auf seinem Körper verteilen.
    Vorsichtig: Teelichter werden nach einer gewissen Zeit zu heiss und müssen dann entfernt werden.

    Gefärbte Kerzen sind nicht ganz ungefährlich, da sie immer Fremdstoffe enthalten, die unterschiedlich heiss werden können. Besonders Schwarze Kerzen oder Kerzen mit Kunststoffummantelung tendieren zu einem deutlich höheren Schmelzpunkt als Haushaltskerzen oder Grableuchten. Das gleiche gilt für Duftkerzen. Hier gilt ganz besonders: Vorher aus grosser Höhe ausprobieren (am besten an sich selbst)!

    Gel Kerzen sind absolut ungeeignet! Sie erreichen eine zu hohe Temperatur (bis 95 Grad Celsius).

    Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzungen Wachse lassen sich geeignete und weniger geeignete Kerzen kaum bestimmen. Wir empfehlen daher mit jeder neuen Kerze in grosser Distanz zum Körper zu beginnen und sich langsam an den richtigen Abstand heranzutasten.
    Ausser am Kopf kann man Wachs am ganzen Körper anwenden - inklusive der Schleimhäute der Genitalien.

    Kleiner Tip:
    Wachsflecken auf Teppichen oder Kleidung entfernt man am besten, indem man Löschpapier darauf legt und dann darüber Bügelt.

    Wachsflecken auf Holz entfernt man am besten, wenn man den Fön ca. 1 Minute darauf hält und dann mit einem weichen in Essigwasser getränkten Tuch abreibt.

    Zwangsentsamung / Melken

    Bei der Zwangsentsamung / Melken handelt es sich, bei dem der devote Mann, um eine mehrfach hintereinander folgende nicht freiwillige Ejakulation die immer wieder zum Abspritzen gezwungen wird, was mit der Zeit eine wirklich schmerzhafte Variante darstellt.

    Durch den Einsatz unterschiedlicher Instrumente und Methoden können bis zu 10 Orgasmen hintereinander erreicht werden. Auch bei Männern, die schon bei einer Ejakulation Schwierigkeiten haben.

    Bei echter Impotenz, Diabetes, Herzkrankheiten und untrainierten älteren Herren sollte eine Zwangsentsamung aus Vorsichtsmassnahmen nicht durchgeführt werden.

    Gemolken wird aber auch zur Belohnung des devoten Partners.

    Techniken zur Zwangsentsamung:

    Einsatz von Reizstrom (am wirksamsten anal)
    erzwungenes Onanieren
    Einsatz von Pumpen, Sauggeräten, Vibratoren und Massagegeräten
    Einführen eines Katheters und Absaugen des Spermas (gefährliche Methode)
    Prostata-Entleerung (auch nicht ungefährlich)

  • Peitsche & Co.Datum16.12.2010 09:11
    Thema von Halina im Forum Alles über BDSM

    Vor dem Spiel sollte immer darauf geachtet werde, dass der Raum in dem gespielt wird eine angenehme Raumtemperatur hat. Kalte Haut ist anfällig für Verletzungen.

    Sub sollte dafür sorgen, dass die Haut ausreichend mit Feuchtigkeitscreme versorgt ist. Trockene Haut platzt leichter auf und heilt langsamer.

    Vor der eigentlichen Session sollte die Haut durch leichte Schläge mit der flachen Hand aufgewärmt werden, bis sie gut durchblutet ist.

    Wohin darf geschlagen werden, wohin nicht?


    Hier darf nicht geschlagen werden!

    Kopf
    Nacken
    Nierengegend
    Gelenke
    Ohrenbereich.
    Steissbein ist sehr empfindlich, weil hier die Knochen dicht unter der Haut liegen.


    Hier bitte Vorsichtige Schläge !

    Das Gesicht mag in Form von Ohrfeigen mit der Hand geschlagen werden.
    Die Genitalien vertragen nur sehr leichte Schläge
    Die Rückseite und Innenseite der Oberschenkel, die Brust, der Schulterbereich, die Waden und die Fusssohlen dürfen ebenfalls bearbeitet werden.


    Hier darf geschlagen werden !

    Der Po kann mit allen möglichen Schlaginstrumenten behandelt werden
    Der Rücken ist gut geeignet für Schläge mit der Peitsche aber Vorsicht ist geboten mit der Gerte


    Peitsche
    Die Peitsche ist das klassische Schlagwerkzeug und es gibt sehr viele unterschiedliche Arten, die fast immer aus geflochtenem Leder Bestehen. Eine der bekanntesten ist sicherlich die Neunschwänzige Katze, die einen langen Griff und neun dicke Lederriemen hat. Aber auch die sogenannte Black Snake, eine einschwänzige, sehr flexible Peitsche, ist sehr beliebt. Es gibt auch Spezialpeitschen, in deren Spitzen noch scharfkantiges Nieten eingeflochten sind.

    Gerte
    Die Gerte ist eine lange, feste Rute aus geflochtenem Leder. Der Vorteil einer Gerte liegt bei der exakten Plazierung von Schlägen.

    Rute
    Die Rute eignet sich gut für Schlagspiele, da sie der Gerte ähnelt und dadurch die gleichen Vorzüge hat.


    Gürtel
    Der Gürtel ist ein recht praktisches Schlaginstrument, da er sich auch zum Fesseln eignet.

    Rohrstock
    Der Rohrstock ist nicht so dehnbar und flexibel wie eine Gerte, sondern etwas dicker und starrer und ermöglich ein zielsicheres Treffen. Diese Schläge können allerdings schmerzhafter sein als mit der Gerte.

    Klatsche
    Die Klatsche unterscheidet sich von der Rute und Peitsche dadurch, dass ihre Schlagfläche breit und flach geformt und ihr Stiel kürzer ist. Auch die Klatsche ist meist aus dickem Leder gefertigt.
    Auch bei der Klatsche gibt es ein sehr grosses Sortiment, das sich nicht nur in Farbe und Form unterscheidet, sondern auch durch unterschiedlichen Nietenbesatz zu bekommen ist.

    Stock
    Der Stock ist zwar das einfachste Werkzeug für Schlagspiele, ist allerdings dafür nicht zu empfehlen. Er ist starr und meist viel zu dick und hart. Durch seine mangelnde Flexibilität kann die Intensität der Schläge nicht dosiert werden. Verletzungsgefahr hierbei ist sehr gross!

  • CovernDatum16.12.2010 09:04
    Thema von Halina im Forum Alles über BDSM

    In unserem Fall hier bedeutet das, dass eine Freundin/ein Freund oder ein sogenannter Schutzengel von blinddate-security der zu covernden Person diese Deckung gibt. Diese Drittperson weiss genau Bescheid über das Date und kann so im Notfall eben "Deckung geben".

    Du informierst deinen Schutzengel ganz genau über dein Treffen. Das heisst, du gibst ihm die exakten Personalien von dir und deinem Blinddatepartner bekannt, falls du im Besitz von Telefonnummer, E-Mailadresse, Nickname, Chat in welchem ihr euch kennen gelernt habt usw. bist, gibst du auch diese Informationen weiter. Zudem orientierst du deinen Schutzengel, wie das Treffen so in etwa von statten gehen soll. Wo trefft ihr euch, um welche Uhrzeit, sind Lokalwechsel vorgesehen, etc.

    Wir unterscheiden zwei Arten von covern:

    Das Small Covern
    Beim sogenannten Small-Covern gibst du deinem Schutzengel alle dir zur Verfügung stehenden Daten an und gehst dann zu deinem Blinddate ohne um telefonischen Schutz oder Ueberwachung während dem Treffen zu bitten. In diesem Fall empfiehlt es sich unbedingt deinem Date mitzuteilen, dass du aus Sicherheitsgründen alle Daten bei uns hinterlegt hast und uns nach eurem Treffen den Verlauf des Abends mitteilen wirst. Solltest du deinen Schutzengel nicht wie vereinbart nach dem Treffen anrufen um ihm mitzueilen, dass alles in Ordnung ist, wird er versuchen dich zu erreichen und falls das nicht möglich ist Alarm schlagen.

    Das Big Covern
    Das sogenannte Big-Covern unterscheidet sich insofern vom Small-Covern, als dass du dich hier auch während dem Date "covern" lässt. Wer nun wen anruft und wie oft, ob das zu Anfang des Dates oder erst im Laufe des Abends stattfinden soll, das entscheidet die zu covernde Person ganz nach ihrem Gutdünken, der Schutzengel wird sich ganz nach den Wünschen der um Schutz bittenden Person richten.

    Keinesfalls wird sich der Schutzengel von einem Blinddatepartner abwimmeln lassen, in etwa mit der Auskunft, du seist gerade auf der Toilette oder was auch immer als Grund angegeben wird. Der Schutzengel wird darauf beharren, dich in jedem Fall persönlich zu sprechen.

    Wichtig ist dabei aber, dass du deinem Schutzengel jeden Lokal- oder gar Ortswechsel mitteilst, damit er immer weiss, wo du dich gerade aufhältst und wo du im Notfall zu finden bist.

    Du hast die Möglichkeit deinem Date ganz offen zu sagen, dass du gecovert wirst, was unserer Meinung nach die beste Lösung ist. Falls du das aber aus irgend einem Grund nicht möchtest und es dir daher nicht möglich sein wird, offen am Telefon mit uns zu reden, hast du die Möglichkeit uns einen Code mitzuteilen. Dieser Code wird von dir bestimmt, das kann ein ganzer Satz sein oder auch nur ein bestimmtes Wort, an welchem wir dann erkennen ob alles gut läuft oder ob du Hilfe brauchst.

    Der Notfall
    Bis jetzt hatten wir Gott sei Dank noch keinen Fall, wo wir wirklich die Polizei hinschicken mussten. Wir sind aber überzeugt davon, dass das auch damit zu tun hat, dass alleine die Mitteilung, dass du gecovert wirst Präventivwirkung hat. Daher empfehlen wir ja auch allen Menschen, sie sollen ihrem Blinddate ruhig mitteilen, dass sie gecovert werden. Wenn dein/e Gegenüber dich wirklich mag und respektiert, dann wird er/sie das verstehen und nicht böse sein deswegen. Wenn diese Person aber versucht, dir ein schlechtes Gewissen einzureden, dann solltest du das Date besser absagen.

    Jeder vernünftige Mensch, der nichts Böses im Sinn hat, wird verstehen, dass man sich schützen will.

  • BDSMDatum16.12.2010 09:03
    Thema von Halina im Forum Alles über BDSM

    BDSM ist eine englische Abkürzung für:

    Bondage & Discipline (B&D)
    Domination & Submission (D&S)
    Sadism & Masochism (S&M)


    Übersetzung:

    Fesselung & Disziplin
    Dominanz & Unterwerfung
    Sadismus und Masochismus

    Immer wieder die gleiche Phantasie im Kopf, eine Sehnsucht, die eigentlich nicht sein dürfte, heiße Ohren und schneller Puls, sobald man von sexueller Gewalt oder der Auspeitschung sieht, hört oder liest. Der verstohlene Blick auf Handschellen und Peitschen im Sexshop, Selbstvorwürfe, weil man sich plötzlich nicht mehr für normal (was immer das auch sein soll) hält.
    Als Frau kann ich doch nicht von Unterwerfung träumen, als Mann darf ich mir doch nicht vorstellen, wie es wäre, meiner Frau die Stiefel zu küssen.

    Plötzlich stolpert er über eine erotische Geschichte, in der genau seine Träume und Wünsche niedergeschrieben wurden.
    Oder sie sieht in einem Fernsehbeitrag wie sich ganz normale Leute völlig selbstverständlich über Demut und Unterwerfung und lustvolle Schmerzen unterhalten.

    Nun bekommt das unbegreifliche einen Namen: Sadomasochismus (SM)

    Konflikte mit sich selber sind da vorprogrammiert.

    Warum gerade ich ?
    Brauche ich nun einen Psychiater ?
    Wie sage ich es meinem Partner ?
    Auch wenn es mit der schwierigste und vielleicht schwerwiegendste Schritt zu sein scheint, sollte sobald wie möglich mit dem Partner gesprochen werden. Aber nicht nach dem Motto: “Ab heute musst du mich Schlagen.” - oder ähnliches, sondern mit größtmöglichem Fingerspitzengefühl.

  • Ampelcode Datum16.12.2010 09:01
    Thema von Halina im Forum Alles über BDSM

    Ampelcode
    Das Codewort (Safewort – Stopwort) ist ein äusserst wichtiges Signal und sollte bei wirklich jeder Session eine Rolle spielen, ob nun als Anfänger oder Fortgeschrittener SMler.

    Jeder Tag ist ein anderer und man empfindet daher auch immer unterschiedlich seine Gefühle.

    Das am meisten bekannteste Codewort lautet „MAYDAY“ und veranlasst das Top sofort die Session beendet.

    Es kann aber auch jedes andere Wort verwendet werden, dass vorher eindeutig abgesprochen wurde. Wenn Sub beispielsweise während einer Session „NEIN BITTE NICHT“ oder „DAS HALTE ICH NICHT MEHR AUS“ von sich gibt, kann genau das Gegenteil gemeint sein. Somit ist es dringend erforderlich, dass das Codewort vor der Session festgelegt wird.

    Gerne wird auch der Ampelcode benutzt, der dann wie folgt aussieht:

    rot = sofort aufhören
    gelb = etwas weniger ich Stosse an meine Grenzen
    grün = alles in Ordnung
    Sollte Sub geknebelt sein ist es angebracht wenn ein Gegenstand der Geräusche verursacht (Glöckchen, Schlüsselbund) festgehalten werden muss, der im Notfall dann fallen gelassen wird.

    Grundsätzlich sollte Top sich nicht ausschliesslich auf das Codewort oder auf die jeweilige Absprache verlassen. Es muss immer damit gerechnet werden, dass Sub gar nicht in der Lage ist sich bemerkbar zu machen.

  • BDSM LexikonDatum16.12.2010 08:56
    Foren-Beitrag von Halina im Thema BDSM Lexikon

    Abbinden
    z.B. Brust oder Hoden mit Seilen, Lederbändern usw abbinden

    Absprache
    Hier sollten die Vorlieben bzw. Abneigungen und die medizinischen Voraussetzungen z.B. ist Sub Bluter, bestehen Kreislaufbeschwerden, Diabetes usw.
    Ausserdem sollte ein Codewort ausgemacht werden, welches bei Problemen von beiden Seiten zum Abbruch des Spieles genutzt werden kann.

    AIDS
    Erworbene Immunschwäche. Man sollte auch beim Sadomasochismus auf Safer Sex achten, wenn man sich nicht 100% sicher sein kann, dass beide Partner HIV negativ sind.

    Anal Dehnung
    Anus wird mit Fingern, Plug, Dildo oder Faust gedehnt.

    Arztspiele
    Dazu zählen unter anderem gynäkologische "Untersuchungen" oder das Legen eines Katheders.


    Bastinade
    Schläge auf die Füsse

    BDSM
    Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism &Masochism. Zu deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.

    Benutzungsspiele
    Buttom wird zum Lustobjekt, zur menschlichen Toilette oder anderen niederen Diensten reduziert.

    Bestrafungsspiele oder Erziehungsspiele
    Buttom wird aufgrund von begangener Fehler für diese bestraft, damit er sich seines Vergehens bewußt wird.

    Blind Date
    Verabredung mit einer bis Dato real unbekannten Person, welche man z. B. durch eine Kontaktanzeige kennengelernt hat.

    Bloodsports
    Formen des Spieles, in denen Blut eine übergeordnete Rolle zuteil wird .

    Bondage
    Engl. für Fesselungsspiele

    Bottom
    Engl. für "unten". In S/M-Kreisen ein Begriff für den beherrschten, passiven Part in einem Spiel

    Branding
    Hierbei wird mit sehr heissen Metallstücken die Haut verbrannt, um so ein permanentes Bild aus den verheilten Narben zu erzeugen.

    Breath Control
    Engl. für Atemkontrollspiele. Spielart, bei der dem Bottom die Luftzufuhr abgeschnitten, bzw. eingeschränkt wird (z.B. durch Würgen oder spezielle Masken).

    Buttplug
    Engl. für Analstöpsel. Ein kegelförmiges Instrument, welches in den After eingeführt wird. Besitzt eine breite Basis, damit es vom Schliessmuskel festgehalten wird und nicht heraus oder hinein rutschen kann.

    Cockring
    der die Hoden, den Schwanz oder beides umschliesst und so eine Erektion verlängern, bzw. das Abspritzen verhindern soll.

    Codes
    Äussere Zeichen, wie z.B. Tücher (vor allem in der Schwulenszene bekannt), O-Ring und ähnliches mehr, was auf eine bestimmte Ausrichtung deuten läßt.

    Codewort
    Auch Safewort genannt. Ein Wort, welches zwischen den Spielpartnern vor Beginn einer Session ausgemacht wird. Das Verwenden dieses bedeutet für den Partner den sofortigen Stop des Spiel´s.

    consensual
    Das englische Wort für einvernehmlich. (Safe, Sane and Consensual, kurz SSC. Sicher, gesund und einvernehmlich. Die Grundregeln des S/M.)

    Covern
    Man vereinbart mit einer Person des Vertrauens bestimmte Zeitpunkte, an welchem man sich telefonisch meldet bzw. gibt diesem Menschen Eckdaten wie z.B. den Namen der unbekannten Person bzw. wo man sich mit ihr trifft. Falls etwas passieren sollte, kann der/die Freund/in reagieren und und im Vorfeld abgemachte Massnahmen ergreifen.

    Cunnilingus
    Lateinischer Ausdruck für Oralverkehr mit einer Frau.

    Cutting
    Engl. für Schneidespiele.


    Dehnungsspiele
    Die Vagina und / oder der Anus wird mit Fingern, Dildo, Plug oder Faust gedehnt.

    Deprivation
    Engl. für Sinnesentzug. Dem Buttom werden Sinneswahrnehmungen entzogen (z.B. durch Augenbinde, Ohrenstöpsel, Latexmasken usw).

    Devot
    unterwürfig, dienend.

    Dom/ Domina
    männl./ weibl.

    D/S
    Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung).

    Endorphine
    Hormone, die der Körper bei Stress oder Schmerz ausschüttet.

    Femdom
    Aus dem Englischen “weib. Dominanz”

    Fellatio
    Oralverkehr mit einem Mann.

    Fisting
    Das Einführen einer ganzen Hand oder Faust in die Scheide oder den After.

    Flag
    Engl. Abkürzung für Schlagspiele.

    Flogger
    Ein Ausdruck für eine Riemenpeitsche

    Gag
    englischer Ausdruck für Knebel.

    Gerte
    Schlaginstrument.

    Golden Shower
    Englisch für Spiele mit Urin.

    Harness
    Fesselgeschirr aus dem Reitsport

    Hepatitis
    Hepatitis ist eine Virusinfektion. Ein Symptom der Hepatitis ist die Gelbsucht, bei der sich Augen und Haut gelblich verfärben.

    Hepatitis A: Dieser Erreger kommt im Kot vor.

    Hepatitis B: Dieser Virus findet sich in Blut, Speichel, Sperma und Scheidensekret wieder. Übertragen kann dieser sowohl bei sämtlichen Blutübertragungsarten als auch beim normalen Sex.

    Hepatitis C: Die gefährlichste Form, da bei über 50% eine chronische Leberentzündung zurück bleibt. Hepatitis C wird in erster Linie durch Blut übertragen.

    High Heels Schuhe oder Stiefel mit sehr hohen Absätzen.

    HIV - Abkürzung für den "Human Immunodeficiency Virus. Auslöser von Aids.

    Katheter:
    Ein schmales, weiches oder halbstarres Kunststoffröhrchen an dessen Ende sich ein Beutel befindet. Der Schlauch wird durch den Harnleiter eingeführt um so auf künstlichem Weg Harn ablassen zu können.

    Katze:
    Eine Riemenpeitsche.

    Kaviar:
    Anderes Wort für Kot.

    Keuschheitsgürtel:
    Das Tragen von Keuschheitsgürtel verwehrt dem Passiven die Möglichkeit von Geschlechtsverkehr, da dabei der Zugang zu den Geschlechtsorganen bedeckt wird. Ausschliesslich eine Öffnung zum Lassen von Harn ist vorhanden.

    Klammern:
    Wohl eines der beliebtesten Hilfsmittel zum Quälen von Passiven. Am häufigsten werden hierbei wohl Wäscheklammern, Zugklammern, Krokodilklemmen, Laborklemmen usw


    Klistier:
    Ist ein Einlauf in den Anus

    Knebel:
    Ein Knebel auch Gag genannt hindert den Passiven am Sprechen.

    Korsett:
    Ein Bekleidungsstück aus dem Mittelalter welches Frauen zu einer "Wespentaille" verhalf.

    Mayday
    Das allgemein gültige Code (Safe) Word auf öffentlichen Veranstaltungen.

    Melken
    Machtspiel bei dem der passive Mann immer wieder zum Abspritzen gezwungen wird.

    Monoglove
    Ledersack, der Arme und Schultern auf den Rücken fesselt.

    Mumifizierung
    Ganzkörper Bondagetechnik

    Mysophilie
    Fachbegriff für Geruchs und Geschmacksfetisch

    Nadelspiele
    Durchstehen der oberen Hautschichten mit medizinischen Kanülen.

    Natursekt (NS)
    Bezeichnung für das Spenden von Urin

    Neunschwänzige (Katze)
    Schlaginstrument, das eine Peitsche mit im allg. 9 Riemen bezeichnet

    O / Ring der O
    Meist Bezeichnung für eine Sklavin. Bezugnehmend auf den Buchklassiker "Die Geschichte der O" von Pauline Reage (erschienen 1954 in Frankreich). Auf diesem SM Roman gründet auch die Entstehung des "Ring der O", der gerne als Erkennungszeichen unter SMern getragen wird. Hierbei handelt es sich um einen Schmuckring, der einen weiteren, kleinen Ring aufweist.
    Üblicherweise tragen Aktive ihn an der linken, Passive an der rechten Hand.

    Okay-Code
    Ein okay-Code ist zum Beispiel auch der "Ampel-Code", mit dem bei dem Opfer Farben abgefragt werden. (Grün: alles o.k. / Gelb: Achtung Grenzwert, aber kein kompletter Abbruch notwendig, Rot: STOP! Sofortiger Abbruch!)

    Outing / Coming Out
    Öffentliches Bekenntnis

    Paddle
    Breites Schlaginstrument, meist aus Leder, in Form eines Tischtennisschlägers.


    Panikhaken
    Optimale Fesselhaken bei SM Praktiken. Besonders wenn der Passive "unter Zug" hängt.

    Penisknebel
    Gummiknebel der einem Penis nachempfunden ist.

    Plug
    Analdildo mit flachem, verbreiterten Ende, er dadurch fest am Schließmuskel sitzt und auch bei alltäglichem Gebrauch weder in den Darm wandert, noch herausrutscht.

    Pushy Bottom
    Engl. Bezeichnung für widerspenstigen Sub.

    Queening
    Praktik, bei der sich der aktive Part auf das Gesicht des Passiven setzt und eine Säu-
    berung verlangt. Sie auch -> Facesitting

    Reck
    Bezeichnung für SM Gestell, bevorzugt Streckbank

    Rape
    Engl. für "Vergewaltigung"

    Rape-Phantasien
    "Vergewaltigungsphantasien" kommen im SM Kontext oftmals vor. Wichtig ist jedoch das Wissen, dass es sich hierbei um eine Nonconphantasie handelt, die manche als "Spielsituation" bewusst erleben möchten.
    Vergewaltigungsspiele haben ebenso wie bspw. "Verhörszenarien" nichts mit realer Gewalt zu tun!

    Rasur
    Entfernen der Scham- und Körperbehaarung als Zeichen der Unterwerfung oder als reine Vorliebe für einen glatten, unbehaarten Körper.

    Reage
    Pseudonym der preisgekrönten französischen Autorin Dominique Aury (1907 - 1998) , die eigentlich Anne Declos hieß. Unter dem Namen Réage verfasste sie die "Geschichte der O" , eins der bekanntesten Werke sadomasochistischer Literatur .

    Realsadismus / Realmasochismus
    Bezeichnung für eine Form der Persönlichkeitsstörung, die zwanghaft sadistische oder masochistische Züge zeigt. Also Begriffe die eine deutliche Abgrenzung zu Sadomaso-chismus ermöglichen, der SSC Regeln unterliegt.

    Rimming
    Engl. bezeichnet die Penetration des Anus mit der Zunge

    RL
    Kurzform für "Real Life". Bezeichnung im Internet, Chats, Mailinglisten für "reales Leben" im Gegensatz zum "virtuellen Leben" im Internet.

    Rohrstock
    Schlaginstrument aus Rattan, das teilweise heftige Striemen verursachen kann.

    Rollenspiele
    Spielvarianten im SM Kontext die sich stark psychischer Elemente und dem Ausleben spezieller Phatasien bedienen. z.b: Tierrollen, Verhörspiele, Vergewaltigungsspiele, Lehrer/Schüler-Spiele.
    In all diesen Rollenspielen nehmen die beteiligten Erwachsenen freiwillig ihre Wunschrolle ein.

    Rubber
    Engl. für Gummi und Latex. Umgangssprachlich auch für Kondome

    Rubberball
    Ballknebel aus Gummi

    Sackfolter
    SM Praktik, die schmerzhafte Praktiken an Penis und Hoden benennt.
    Synonyme: CBT, Ball Torture, Cock Bondage

    Sadismus
    Im SM Kontext gilt die Bezeichnung für die Lust, einvernehmlich dem Masochisten Schmerzen zuzufügen. Auch wissenschaftlich wurde zwischenzeitlich eine Abgrenzung zwischen "sexuellem Sadismus" und "Realsadismus" getroffen.

    Sadophobie
    Begriff, der eine große Abwehr, bzw. Vorurteile gegenüber Sadomasochismus benennt.

    Safe
    engl. Bezeichnung für "Sicherheit in SM" (Sicher, ungefährlich)

    SSC
    (Safe, sane, consensual) bedeuted übersetzt: "Sicher, einvernehmlich, mit gesundem Menschenverstand" -> die Grundpfeiler gesunden Sadomasochismus

    Safeword
    Im Zusammenhang mit SSC zu sehen. Ein Safeword wird vor einer geplanten Session abgesprochen und gibt dem passiven Spieler die Möglichkeit das Geschehen jederzeit abzubrechen.

    Sarilomanie
    Praktiken die mit Körperflüssigkeiten spielen

    Scarification
    Praktiken, die zum Ziel haben, dem Körper Narben zuzufügen (z.B. Cutting, Branding)

    Schwebefesselung
    (Suspension Bondage) -> Bondageform für Fortgeschrittene, bei der der Bottom an Seilen hängend gefesselt wird, also das gesamte Körpergewicht in den Seilen ruht. Für diese Bondageform ist zur Sicherheit des Passiven viel Wissen über Körperfixierpunkte, Seiltechniken und Sicherheitsvorschriften notwendig.

    Sensory Deprivation (SD)
    Fachbezeichnung für "Sinnesentzug"

    Selbstbondage, Selfbondage, Solobondage
    Bezeichnungen für Autoerotik, deren Kick in Eigenfesselungen liegt. Wie bei allen autoerotischen Spielvarianten ist auch hier das Gefahrenpotential sehr hoch, da im Notfall kein anderer Beteiligter einschreiten kann, um lebensgefährliche Situationen zu vermeiden.

    Selbstverletzung (self-injury)
    Selbstverletzendes Verhalten (SVV) umfasst das Verletzen des eigenen Körpers und Herbeiführen von Schmerzen in einem Kontext, der nicht wie bei sadomasochistischen Praktiken sexuell lustvoll ist. Obwohl SVV-Handlungen mit vielen SM-Praktiken ähnlich bis identisch sind, ist die Motivation eine andere.
    Hinter SVV steht häufig Selbsthass (Selbstbestrafung) oder seelischer (unkontrollierbarer) Schmerz, der durch körperlichen (kontrollierten) Schmerz übertönt werden soll. Meist geschieht dies durch Schneiden oder Verbrennungen, aber auch Essstörungen können eine Form von SVV sein. SVV ist meist ein Symptom tiefer liegender Probleme. Besonders bei Menschen mit Borderline-Störung tritt häufig SVV auf; auch Menschen, die emotional oder körperlich missbraucht wurden, können zu SVV neigen. Leider werden beide Phänomene häufig verwechselt und einerseits Menschen, die unter SVV leiden, fälschlicherweise als Masochisten bezeichnet, während andererseits Vorurteile bestehen, Sadomasochismus sei eine Form von SVV.

    Servant
    (engl.) für männlichen Diener. Gegenstück: Serva -> weibliche Dienerin

    Session
    Bezeichnung für eine BDSM Spielsituation

    Single Tail
    (engl.) Bezeichnung für lange, einschwänzige Peitsche, die sehr schwer zu handhaben ist und großes Fingerspitzengefühl verlangt.

    Sklavenvertrag
    Bevorzugt von DSlern genutzte schriftliche Form, um ein menschliches "Besitzverhältnis" zu regeln. Sklavenverträge haben rituelle Hintergründe, entbehren rechtlich allerdings jeder Form.

    Slap
    engl. für einen Schlag mit der flachen Hand

    Spanking
    Schlagspiele mit der flachen Hand

    Stino
    Szenegewachsene Bezeichnung für "Nicht-Smer", abgeleitet vom wenig schmeichelhaften Wort "stinknormal". Synomym: "Vanilla"

    Stocks
    engl. für Pranger. In diesem steht Bottom an Hals und Handgelenken gesichert, wodurch Rücken und Po gut zugänglich sind.

    Strap-On-Dildo
    engl. "Umschnall-Dildo"

    Stromspiele
    Praktiken, bei denen leichte bis mittelstarke Stromstösse als sexueller Reiz eingesetzt werden. Nicht ganz ungefährlich. So sollten Elektroden niemals über das Herz eingesetzt werden. Für Personen mit Herzschrittmachern sind Elektrospiele tabu.

    Submission
    Lust an Hingabe und Unterwerfung

    Tabu
    Im Gegensatz zu "Grenzen" die im SM Kontext gerne als "verschiebbar" gesehen werden, eine absolut mit "NEIN" belegte Praktik. Tabus gehören uneingeschränkt akzeptiert.

    Tawse
    Schlaginstrument. Schwerer Lederstreifen, der mittig gespalten sein kann.

    Top
    Der aktive Spieler wird allg. als TOP bezeichnet. Gegenstück: SUB oder BOTTOM

    Topping from the bottom
    Bezeichnung für "vom Passiven getopt werden". Heisst also, daß der Passive Spieler lt. mancher Meinung den Aktiven in seinen Wünchen und Praktiken zu sehr beeinflusst.

    TPE
    (Total Power Exchange) meint die tolale Unterwerfung des Bottoms, die meist auch allgemeine Lebensumstände mit einschliesst. Bevorzugt wird dieser "Machtaustausch" in DS Beziehungen als anregende Variante gesehen, die sehr bewusst durch starke Verantwortung gewählt wird.

    Transexualität
    Menschen die sich "in den falschen Körper geboren fühlen", also als Frau im Männerkörper, oder als Mann im Frauenkörper leben. Oftmals wird unter großem Leidensdruck eine Operation angestrebt, um das ersehnte Geschlecht zu erhalten. Transexuellen geht es bei weitem nicht nur um eine andere Sexualität, sondern sie berichten davon, in nahezu allen Lebensbereichen im anderen Geschlecht zu empfinden.

    TV - Transvestismus
    Die Lust in Kleider und Rollen des anderes Geschlechtes zu schlüpfen. Meist handelt es sich um Männer, die weibliche Kleidung bevorzugen, oder in diese spielerisch gezwungen werden wollen. Demütigungseffekte soielen hier gerne eine große Rolle. Allerdings ist TV nicht mit "Transsexualität" zu verwechseln. Die meisten TVs haben nicht den Wunsch, das Geschlecht zu wechseln.

    TT - Tittentorture
    engl. für Brustfolter, also das Quälen der Brüste und Brustwarzen durch Abbinden, Klammern, Wachs etc.

    Tunnelspiel
    Bezeichnung für eine Session, die nicht vorzeitig (z.B. durch Nennung eines Codewortes) abgebrochen werden kann. Hierbei handelt es sich um einen Matakonsens, der allerdings auch die Gefahr eines Absturzes beinhaltet.

    T-Kreuz
    Klassische Optik eines (Fessel)Kreuzes (im Gegensatz zum üblichen Andreaskreuz)

    Umschlagen
    Begriff, der die ungewünschte Situation benennt, in der bei einem langen Schlaginstrument die Spitze z.B. um die Hüfte "umschlägt". Diese Spitze bekommt durch den Schlag eine solche Kraft, daß starke Verletzungen entstehen können.

    Uniformen
    werden von manchen BDSMern und Fetischisten in Spielsituationen gerne erotisiert, um die allgemeine "Machtwirkung" für den eigenen Kopfkick zu nutzen.

    Urtikation
    Seltener Begriff für Schlagspiele mit Brennesseln

    Wachsspiele
    Das Beträufeln des Körpers mit Kerzenwachs lässt je nach Abstand zur Haut verschiedenste Empfindungen zu. Bienenwachs- und farbige Kerzen erreichen durch ihre Zusammensetzung allerdings höhere Schmelzpunkte, weshalb auf ihren Einsatz verzichtet werden sollte, um Verbrennungen auszuschliessen.
    Empfehlenswert sind weisse Stearinkerzen ohne weitere Zusatzstoffe. Man sollte sich mit großem Abstand zur Haut, dem Schmerz- und Lustempfinden des Bottoms annähern um die richtige Menge und Hitze einschätzen zu können.

    Windelspiele
    seltener Fetischismus, der sich auf das "wieder Kindwerden" erstreckt. Windelfetischisten lieben Praktiken, die im allgemeinen nur Kleinkindern zugedacht sind, wie "Einnässen und Trockenlegen" aber auch die "elterliche" Zuneigung die sie ihn solchen Rollenspielen wiedererleben können.

    X-Stellung
    Stellung in der der Bottom mit weit gespreizten Armen und Beinen gefesselt wird. Beispw. am X-Kreuz (Andreaskreuz).

    Y-Stellung
    Hierbei wird eine Person mit zusammengebundenen Armen und weit gespreizten Beinen über Kopf aufgehängt, wobei die Y-Form entsteht und z.B, die Genitalien gut zugänglich sind.

    Zaumzeug
    Für Menschen gefertigtes Kopf-Riemengeschirr für Ponyspiele.

    Zierbondage
    (auch: Zierfesselung). Bondage oder Seilfesselung, die in erster Linie optische Aufmerksamkeit erzielt und aufgrund der Knotung auch längerfistig getragen werden kann. (z.B. unter der Kleidung)

    Zofe
    weibliche Person bei Rollenspielen, die die dienende Position wählt. Oft auch fetischistisch zu sehen, wenn z.B. submissive Männer die weibliche Zofenrolle mit der dementsprechenden Kleidung einnehmen.

    Zoomimik
    Spiele, in denen Menschen Tierrollen einnehmen.

    Züchtigung
    Bezeichnung für Erziehungsspiele (oftsmals im DS-Kontext). Reine BDSM Spiele legen oftmals kein Gewicht auf Strafaktionen.

    Zungenbondage
    Fesselung der Zunge mit Bändern oder Spreizern, die das Sprechen unmöglich machen.

    Zwangsentsamung
    Femdom-Praktik, bei der der Mann mehrmals lieblos und zügig zum Orgasmus gebracht wird. Mit der Zeit entwickelt sich ein solches Unterfangen zu einer recht schmerzhaften Prozedure, deren Reiz in völliger Auslieferung und "Benutztwerden" liegt..

    Zweckbondage
    Fesselung mit Seilen oder Manschetten, die schnell und zweckmässig den Bottom in eine ausgelieferte Lage befördern soll.

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